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Von Stellen zu Kompetenzen · Schritt 7 von 8

Kapitel 7: Veränderung führen und Vertrauen schützen

Warum das wichtig ist

Kompetenzorientierung verschiebt Verantwortung: Beschäftigte zeigen Können, Führungskräfte geben Rückmeldung, die Leitung schafft Lernzeit. Die Einführung scheitert, wenn sie wie verdeckter Stellenabbau wirkt, Datenregeln unklar bleiben oder Führungskräfte keine Kapazitäten haben.

So gehen Sie vor

  1. Beschreiben Sie ehrlich Ziele, Grenzen und welche Entscheidungen immer von Menschen getroffen werden.
  2. Bestellen Sie einen Sponsor und eine kleine Arbeitsgruppe mit Beteiligung der betroffenen Beschäftigten.
  3. Erklären Sie Datenarten, Zugriffsrechte, Fristen und Berichtigung; beachten Sie Mitbestimmung und Datenschutz.
  4. Üben Sie mit Führungskräften evidenzbasiertes, inklusives Feedback und einen respektvollen Umgang mit Unsicherheit.
  5. Berichten Sie monatlich über Fragen, Erfolge, Fehler und Anpassungen.

Fragen für den Workshop

  • Welche Sorgen der Beschäftigten sind berechtigt?
  • Was tun bei Uneinigkeit über eine Bewertung?
  • Welche Zeit stellt die Leitung wirklich bereit?

Für Ihre Organisation anpassen

  • KMU: Geschäftsführung sponsert, Teamleitung setzt um.
  • NGO: Schutzbeauftragte und Ehrenamt beteiligen.
  • Abteilung: HR und Arbeitnehmervertretungen früh informieren.

Beispiel

Die Leitung eines sozialen Dienstes erklärt vorab, dass keine Beschäftigungsentscheidung automatisiert wird, und veröffentlicht die Zugriffsregeln.

Typischer Fehler: Eine große Ankündigung ohne Beteiligung, Datenschutz oder Zeitbudget zerstört Vertrauen.

Kennzahlen: Beteiligung, Vertrauen, Coachingpraxis, offene Korrekturen und Teilhabe.

Ergebnis und Abschlusskriterium: Ein verständlicher Veränderungsauftrag und klare Ansprechpartner und Kommunikationswege.

Arbeitsblatt 7.1: Stakeholder- und Vertrauenskarte

Füllen Sie die Vorlage im Workshop aus. Benennen Sie eine verantwortliche Person, halten Sie Fakten fest und vereinbaren Sie den Prüftermin.

Frage / Feld Notizen / Entscheidung
Betroffene Gruppe ________________________________
Erwarteter Nutzen und Sorge ________________________________
Unbedingt nötige Daten ________________________________
Zugriff und Berichtigung ________________________________
Kommunikation / Beteiligung ________________________________
Verantwortliche Person ________________________________
Feedback- und Beschwerdeweg ________________________________
Empfohlene Aktion Verantwortlich Prüfdatum Nachweis / Ergebnis
__________________ ________________ ________________ ________________

Arbeitsblatt 7.2: Führungsroutine

Füllen Sie die Vorlage im Workshop aus. Benennen Sie eine verantwortliche Person, halten Sie Fakten fest und vereinbaren Sie den Prüftermin.

Frage / Feld Notizen / Entscheidung
Rhythmus des Gesprächs ________________________________
Zu übende Kompetenz ________________________________
Frage nach beobachtbarer Leistung ________________________________
Zeit für Peer-Lernen / Coaching ________________________________
Geschützte Zeit ________________________________
Anerkennung der Fortschritte ________________________________
Eskalation bei Überlast / Ungleichheit ________________________________
Empfohlene Aktion Verantwortlich Prüfdatum Nachweis / Ergebnis
__________________ ________________ ________________ ________________

12 Fragen zum Ausgangspunkt

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Frage 1 von 12

Strategie und Sponsoring · Kapitel 1

Wir können zwei Geschäfts- oder Missionsziele benennen, die durch Kompetenzentwicklung besser werden sollen.