Von Stellen zu Kompetenzen · Schritt 3 von 8
Kapitel 3: Eine gemeinsame Kompetenzsprache entwickeln
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↓ Geschäftsführung↓ HR und Weiterbildung↓ Team- und Abteilungsleitung↓ Vollständige AusgabeWarum das wichtig ist
Ein Kompetenzrahmen muss von den Menschen verstanden werden, die damit arbeiten. Übersetzen Sie wenige priorisierte Rollen zuerst in Aufgaben, dann in klar definierte Fähigkeiten mit beobachtbaren Niveaus. Unterscheiden Sie Kompetenzen von Werkzeugen, Persönlichkeitsmerkmalen, Aufgaben und Pflichtnachweisen. Verständlichkeit geht vor einer großen Taxonomie.
So gehen Sie vor
- Wählen Sie je Pilotrolle fünf bis zehn entscheidende Aufgaben, auch solche, die sich durch KI verändern können.
- Beschreiben Sie sechs bis zwölf wesentliche Fähigkeiten je Rolle in verständlicher Sprache; führen Sie Doppelungen zusammen.
- Definieren Sie beobachtbares Verhalten für unterstützte, selbstständige und fortgeschrittene Ausführung.
- Lassen Sie Beschäftigte, Führungskräfte und Fachleute die Definitionen prüfen und Gegenbeispiele nennen.
- Vergeben Sie Version, Eigentümer und Überprüfungstermin; gesetzliche Qualifikationen bleiben separat.
Fragen für den Workshop
- Wüsste ein neuer Kollege, wie eine Aufgabe gut erledigt wird?
- Ist „Kommunikation“ hier eine beobachtbare Handlung?
- Was ändert sich, wenn KI einen Arbeitsschritt übernimmt?
Für Ihre Organisation anpassen
- KMU: eine Seite pro Rolle genügt.
- NGO: ehrenamtliche Aufgaben und Schutzpflichten berücksichtigen.
- Abteilung: nur sinnvolle Konzernbegriffe übernehmen.
Beispiel
Ein Serviceteam ersetzt „kommunikationsstark“ durch „erläutert den Fall verständlich, prüft das Verständnis und dokumentiert den nächsten Schritt“. Das kann einheitlicher beobachtet werden.
Typischer Fehler: Vermeiden Sie Hunderte unscharfe Kompetenzen und Niveaus, die nur an Berufsjahre gekoppelt sind.
Kennzahlen: Definierte Schlüsselrollen, Mitarbeiterprüfung, entfernte Unklarheiten und Aktualität.
Ergebnis und Abschlusskriterium: Eine abgestimmte Rollen-Kompetenz-Matrix mit Beispielen, Niveaus und Verantwortlichen.
Arbeitsblatt 3.1: Rollen-Kompetenz-Matrix
Füllen Sie die Vorlage im Workshop aus. Benennen Sie eine verantwortliche Person, halten Sie Fakten fest und vereinbaren Sie den Prüftermin.
| Frage / Feld | Notizen / Entscheidung |
|---|---|
| Rolle und wesentliche Verantwortung | ________________________________ |
| Kritische Aufgabe / Ergebnis | ________________________________ |
| Kompetenz in klaren Worten | ________________________________ |
| Beobachtbares Verhalten | ________________________________ |
| Benötigtes Niveau (0–3) | ________________________________ |
| Gesetzlich notwendige Zulassung | ________________________________ |
| Prüfer und Reviewtermin | ________________________________ |
| Empfohlene Aktion | Verantwortlich | Prüfdatum | Nachweis / Ergebnis |
|---|---|---|---|
| __________________ | ________________ | ________________ | ________________ |
Arbeitsblatt 3.2: Niveaubeispiele
Füllen Sie die Vorlage im Workshop aus. Benennen Sie eine verantwortliche Person, halten Sie Fakten fest und vereinbaren Sie den Prüftermin.
| Frage / Feld | Notizen / Entscheidung |
|---|---|
| Kompetenz und Anwendung | ________________________________ |
| Niveau 1: mit Unterstützung | ________________________________ |
| Niveau 2: selbstständig | ________________________________ |
| Niveau 3: fortgeschritten / befähigend | ________________________________ |
| Geeignete Nachweise | ________________________________ |
| Bias- und Zugangsrisiken | ________________________________ |
| Abstimmung Beschäftigte / Führungskraft | ________________________________ |
| Empfohlene Aktion | Verantwortlich | Prüfdatum | Nachweis / Ergebnis |
|---|---|---|---|
| __________________ | ________________ | ________________ | ________________ |